Was Innovationsforschung und Biologie ­gemeinsam haben

In der wirtschaftswissenschaftlichen Innovationsforschung spielt heute der Begriff Innovationsökosystem eine wichtige Rolle. Das Konzept lehnt sich an biologische Ökosysteme an und beruht auf der Analyse von Wirtschaftskontexten in Analogie zu biologischen Phänomenen.

In einem Innovationsökosystem agieren die einzelnen Akteure nicht autonom, sondern in mehr oder weniger ausgeprägter Abhängigkeit voneinander. Es geht also um Beziehungsgeflechte. Oder auch: Wechselwirkungen 

Lesen Sie mehr in der Broschüre: „Wechselwirkungen“ – Handlungsempfehlungen für Fördermittelgeber, Entscheider und Betreiber

Warum „Creative Family“ spielen?

Serious Games sind Spiele, die einen Realweltbezug haben. Sie schließen die Lücke zwischen Bildung und Anwendung von Wissen. Akteur:innen, die sich im Innovationskontext bewegen, sind sich zumeist dessen bewusst, dass sie in einem nach allen Seiten hin off enen System nicht nur innerhalb ihrer eigenen Peer-Group operieren, sondern auch mit anderen Organisationen in komplexen Netzwerken kooperieren sollten. Die Qualität dieser Beziehungen und Wechselwirkungen lässt sich jedoch nur schwer in Worte fassen. Mit „Creative Family“ haben wir die Variante eines systemischen Aufstellungsspiels entwickelt, die es ermöglicht, diese interspezifischen Beziehungsgefl echte organisations- und gruppenübergreifend praktisch erfahrbar zu machen. Hier geht es nicht um die
Befindlichkeiten von Individuen innerhalb einer Spezies, sondern um die Darstellung von Interessen und Wechselwirkungen von Gruppen und Organisationen verschiedener Arten.

Für wen ist das Spiel gemacht?

Lokale Innovationsökosysteme sind komplex. Sowohl aus der übergeordneten Perspektive der Entscheider:innen gesehen. Als auch aus der operativen Perspektive der Macher:innen heraus betrachtet. Wirtschaftsförderungen, kommunale Verwaltungen, Kammervertreter:innen Politiker:innen oder andere Funktionsträger:innen können dieses Strategiespiel nutzen. Ebenso wie Insider und Expert:innen für offene Innovationsprozesse – die Träger:innen, Betreiber:innen und Community Manager:innen von Innovation Hubs, FabLabs, Gründer- oder Kreativzentren. Weiterhin ist es auch für relativ geschlossene Organisationen – wie beispielsweise Unternehmen – möglich, mit diesem Spiel auszuloten, wo und wie Sie innerhalb Ihres Innovationsökosystems zum Thema Innovation stehen.

Kontakt

Wenn Sie Interesse an weiterführenden Informationen haben, sprechen Sie gerne die Autorinnen an:

Dr. Inge Schröder
schröder@muthesius.de