Mit dem offiziellen Projektstart Ende September beginnen sich fünf Zentren für Kreativwirtschaft in Dänemark und Deutschland verstärkt miteinander zu vernetzen. In Dänemark sind Væksthus Sjælland, Business Kolding und die Stadt Kolding, in Zusammenarbeit mit Kolding Design School und D2i – Design to Innovate beteiligt und verantwortlich für die Durchführung des Projekts mit einer Gesamtprojektsumme von 2,5 Millionen Euro. Projektpartner in Deutschland sind neben der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein als Projektleitung die Muthesius Kunsthochschule, die Anschar GmbH, KielRegion, die Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturgesellschaft sowie das Technikzentrum Lübeck.

Etablierte kreative Unternehmen, Start-ups als auch kreative Einzelpersonen erhalten u.a. in Form von gemeinsamen Arbeitsplätzen in den beteiligten Kreativzentren (kreative Hubs) eine optimale Unterstützung, die ihren Bedarfen an Ausstauch zu den verschiedensten Themen entspricht.

Bei der Auftaktkonferenz betonte der Direktor von D2i – Design to Innovate, Thit Juul Madsen: „Wo gute Leute sind, kommen gute Leute hin – Wir glauben, dass kreative Hubs Wachstum schaffen. Es gibt gute kreative Hubs in Kiel, Lübeck, Roskilde und Kolding und das sind die Hubs, mit denen wir uns vernetzen und zwischen denen wir Brücken schlagen wollen. Dabei stärken wir nicht nur die einzelnen Hubs, sondern schaffen durch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und dem kreativen Umfeld bessere lokale Impulstreiber für Wachstum.“

Nicht nur die an dem Projekt VekselWirk beteiligten Städte, auch interessierte Unternehmen, Studierende und Start-Ups bekommen die Chance, sich innerhalb von Innovationsworkshops weiterzuentwickeln. Durch neue Perspektiven und Lösungen können dadurch z.B. kleinere Unternehmen ihre Herausforderungen besser meistern. Auch auf deutscher Seite gibt es eine große Begeisterung für das Projekt: „VekselWirk gibt Nachbarländern die sinnvolle Gelegenheit, eine gesammelte kreative und innovative Industrie zu schaffen, die für unsere gemeinsame Zukunft notwendig ist“, sagt Dirk Scheelje, Mitglied des Vorstands der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.

Neben einer Reihe von konkreten Entwicklungsaktivitäten wird das Projekt aus der sich anschließenden Analyse umfassende Handlungsempfehlungen herausarbeiten, um einen strategischen Austausch zwischen den Städten auch über das Projekt hinaus zu ermöglichen.

Gefördert wird das Projekt durch INTERREG 5 A Deutschland-Danmark aus EU Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.

 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein e.V.
Heiligendammer Str. 15
24106 Kiel

Franziska Schindler
Projektleitung
schindler@boell-sh.de
Tel: 0431/9066-130